Jubiläum beim Hermannslauf

Die heiße Phase der Vorbereitung beginnt!

Am kommenden Sonntag ist es endlich so weit. Um 11 Uhr wird die Website für die Anmeldung zum 50. Hermannslauf scharfgeschaltet. Anders als in der Vergangenheit werden die meisten Laufwilligen dann also nicht mehr müde, sondern hoffentlich ausgeschlafen vor dem Rechner oder Smartphone sitzen. Denn zum ersten Mal seitdem die Anmeldung digital erfolgt, fällt der Startschuss hierzu nicht mehr nachts um 0 Uhr. Das Feedback der Lauf-Community fiel dementsprechend positiv aus.

Den Link zur Anmeldung gibt es am Sonntag auf dieser Website.

Pünktlich zur Anmeldung ist nun auch die Ausschreibung zum Jubiläumslauf erschienen. Diese ist wie immer bei den üblichen Anlaufstellen (NW, Tourist-Info, Laufläden usw.) erhältlich und kommt mit einem komplett neu gestalteten Titelmotiv daher. Hermannsdenkmal und Sparrenburg – Start- und Zielpunkt des Laufs – standen bei der Gestaltung ebenso im Mittelpunkt, wie die Vereinsfarben des TSVE.

Wer sich am Sonntag einen der begehrten Startplätze sicher kann, sollte am 24. April natürlich entsprechend fit an den Start gehen. Für alle die hier noch auf der Suche nach einer passenden Möglichkeit zur Vorbereitung sind, bietet der TSVE in diesem Jahr wieder ein Hermannslauf-Training an. Los geht es am kommenden Samstag um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Universitätsstraße unterhalb des Sportplatzes beim CeBiTec Gebäude in Bielefeld. Hier ist jeder willkommen – egal, ob man zwei, drei oder vier Stunden als persönliche Zielzeit beim Hermannslauf anpeilt. Die Trainer:innen bilden für die Teilnehmer:innen, je nach Fitnesslevel, entsprechende Gruppen. Zumindest 90 Minuten durch hügeliges Gelände sollte man am Stück aber laufen können, um hier ins Training einzusteigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gilt die 2G-Regel.

Fragen zum Hermannslauf-Training bitte per Mail an: leichtathletik@tsve.de

Das Plakat zum Jubiläums-Hermann.

TSVE übergibt Spendenscheck an Waldbäuer:innen

Almuth Sief (vorne Mitte) und Rudi Ostermann (hinten Mitte) aus dem Hermannslauf-Team überreichen den Spendenscheck in Höhe von 8.050 € an die lokalen Waldbäuer:innen.

Wer in letzter Zeit entlang des Hermannswegs durch den Teutoburger Wald läuft, ist mit dem Bild vertraut: Große Brachflächen, in denen nur noch vereinzelte, meistens aber abgestorbene Bäume stehen. „Dem Wald geht es sehr, sehr schlecht“, weiß somit auch Birgit Meyer zu Selhausen zu berichten. Sie ist eine von vielen Waldbesitzer:innen im Raum Bielefeld. Die von ihr bewirtschaftete Fläche liegt auf Höhe des Funkturms am „Eisernen Anton“.

Genau hier fand am Samstag die offizielle Übergabe der gesammelten Spenden aus dem „Virtuellen Hermannslauf“ statt. Dieser wurde als Ersatzlösung für den Präsenzlauf im Frühjahr ausgetragen. Die Läufer:innen konnte die Strecke frei wählen – nur die Distanz war vorgegeben. 789 machten mit und spendeten automatisch die Hälfte ihrer Startgebühr. Vielfach wurde der Betrag von den Teilnehmer:innen noch durch freiwillige Spenden erhöht. 7.699 € sind so zusammengekommen. Der TSVE legte noch etwas obendrauf und stockte die Summe auf insgesamt 8.050 € auf.

In Teilbeträgen von 350 €, 650 € und 1.000 €, gestaffelt nach Größe der jeweiligen Waldgrundstücke, wurde das Geld bereits im Juli an die insgesamt 14 Waldbäuer:innen ausgezahlt. Dennoch hatte die erst jetzt erfolgte Scheckübergabe eine wichtige Signalwirkung. „Das ist für uns ein echtes Solidaritätsbekenntnis!“, sagte Christa Meyer-Arend. Auch sie ist Waldbesitzerin und freut sich, dass die Hermannslauf-Gemeinde mit der Spende dem arg gebeutelten Teutoburger Wald etwas zurückgeben möchte.

„Für viele ist der Besuch im Wald eine Selbstverständlichkeit. Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie strömten die Menschen in die Wälder, suchten hier Ablenkung und Entspannung“, berichtete Meyer-Arend. Doch immer häufiger hinterlassen die Menschen auch etwas: Vor allem säckeweise Müll und Beschädigungen durch rücksichtslose Spaziergänger:innen oder Mountainbiker:innen, die abseits der befestigten Pfade unterwegs sind. So hat der Wald nicht nur mit der Trockenheit und dem Borkenkäfer zu kämpfen.

Almuth Stief, die Chefin des Hermannslaufs, hofft, dass mit der Spende ein Zeichen gesetzt werden kann. „Es ist eben nicht selbstverständlich, dass Jahr für Jahr 7.000 Menschen beim Hermann durch den Teuto laufen können. Das funktioniert nur so lange, wie sich alle an die Spielregeln halten und Rücksicht auf die Natur nehmen.“

Bis der Hermann aber wieder durch einen überall dicht bewaldeten Teuto führt, wird es wohl noch sehr lange dauern. Die Waldbesitzer:innen setzen heute verstärkt auf robuste Laubbäume wie Buche, Linde oder Vogelkirsche. Bis die durch die Spenden finanzierten Neuanpflanzungen wieder eine Höhe von bis zu 40 Metern erreicht haben werden, dauert es viele Jahrzehnte. Vorausgesetzt die Folgen des Klimawandels machen keinen Strich durch diese Rechnung.

Der Wald benötigt also auch weiterhin Unterstützung. Deshalb plant der TSVE auch zum 50. Hermannslauf, der am 24. April 2022 stattfinden soll, wieder eine Spendenaktion. Dabei arbeitet der Verein mit dem Projekt „climatebloom“ aus Bielefeld zusammen. Das Projekt legt seinen Fokus auf

Aufforstung und andere Klimaschutzprojekte in der Region. Die nächste Spendenaktion startet mit Beginn der Anmeldung zum Hermannslauf im Januar. Dann haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit mit nur einen zusätzlichen Klick 5€ zu spenden. Mit jeder einzelnen Spende soll dann ein Baum gepflanzt werden, um die trostlosen Flächen entlang der Hermannslauf-Strecke wieder in einen lebendigen Wald zu verwandeln.

Spende aus Sparkassen-Mini-Hermann an Bielefelder Bürgerstiftung

Er ist jedes Mal aufs Neue ein echtes Spektakel: Der Mini-Hermannslauf der Sparkasse auf der Sparrenburg-Promenade. So gingen auch im Rahmen des diesjährigen „Herbst-Hermanns“ wieder zahlreiche Nachwuchsläufer um 11:45 Uhr an den Start. Insgesamt 109 Kinder machten mit und kamen nach den 2,5 Kilometern meist völlig ausgepowert, aber stolz durchs Ziel.

Stolz können sie dabei nicht nur auf ihre sportliche Leistung sein. Denn ihre Startgebühr in Höhe von 5 € wird für den guten Zweck gespendet. Zusätzliche Gelder sammelte der TSVE mit dem Verkauf der Läufer-Shirts am Veranstaltungstag ein. Insgesamt kamen so 736 € zusammen, die der Verein nochmals auf eine Gesamtsumme von 1.000 € aufgestockt hat.

Die Spende wurde nun an die Bielefelder Bürgerstiftung übergeben. Dort fließt das Geld in das Projekt Fit durch Frühstück. „Mit diesem Projekt fördern wir die Themen Gesunde Ernährung und Bewegung bei Kita-Kindern, um die frühkindliche Bildung zu stärken.“, erklärt Viktoria Praedicow, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung. Aktuell werden Kitas in den Stadtteilen Stieghorst, Sennestadt, Milse, Baumheide und Bielefeld-Mitte unterstützt.


Das Foto zeigt v.l.n.r.:
Svenja Wortmann
(verantwortlich für den Mini-Hermann)
Andreas Rüther
(Sparkasse Bielefeld)
Viktoria Praedicow
(Bielefelder Bürgerstiftung)
Almuth Stief
(Leiterin des Hermannslaufs)

– Nachruf – TSVE trauert um den Initiator des Hermannslaufs

Wolfgang Schlüter am 03.10.2021 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Hermannslauf 1972

„Da löppt er wieder, der Verrückte.“, schmunzelten damals noch viele über den jungen Wolfgang Schlüter, der als Langstreckenläufer in Ostwestfalen eine echte Ausnahmeerscheinung war. Es ahnte aber wohl auch niemand, was er mit seiner Begeisterung für den Laufsport einmal in Gang setzen würde…

Seine ersten sportlichen Geh- bzw. Laufversuche unternahm Schlüter damals noch im Ruhrgebiet. Dort hing so viel Ruß in der Luft, dass er seinen Namen in den Kohlenstaub auf der Fensterbank schreiben konnte, berichtete er im Buch „Abenteuer Hermannslauf“, das er 2009 mit seinem Weggefährten Peter Gehrmann veröffentlichte.

Als er schließlich aus dem Ruhrgebiet nach Bielefeld zog, fand er mit dem Teutoburger Wald eine gänzlich andere Trainingsumgebung vor, die schon damals eine große Faszination auf ihn ausübte. Regelmäßig führte seine Strecke über die etlichen Waldwanderwege, auf denen ihm damals bestenfalls einige Spaziergänger und Reiter entgegenkamen.

Das änderte sich, als Ende der 1960er Jahre die Volkslaufwelle über das Land schwappte. Die Zahl der Läuferinnen und Läufer wuchs, wie auch die Zahl der Volksläufe, stetig. Und so ergab es sich Anfang der 70er Jahre auf der Promenade bei der Schönen Aussicht, dass Schlüter die Idee wie ein Blitz traf: „Lass uns einen Volkslauf veranstalten zwischen Bielefeld und Detmold!“, sagte er unvermittelt zu seinem Sportkameraden Peter Gehrmann, mit dem er damals gemeinsam im Bielefelder Ski Club aktiv war. Der ahnte gleich, dass der Anstieg zum Hermannsdenkmal besser nicht das Ende der Strecke bilden sollte, „da kommt zum Schluss keiner mehr rauf“. Somit war schnell klar – es geht vom Hermann zur Sparrenburg.

Lange blieb es nicht bei der Idee. 1972 fand der erste Hermannslauf mit 624 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Schlüter hat dafür damals hart gekämpft und setzte seine Vision gegen die Skepsis und Bedenken zahlreicher Sportfunktionäre und auch Verwaltungsmitarbeiter durch. Läufer aus Belgien, Österreich und sogar Amerika sind an diesem 23. April zum Hermannsdenkmal gekommen. Schlüter erinnert sich später an den Moment, als er um 11 Uhr am Start steht: „Jetzt muss das Feld auf die Reise geschickt werden, die Ungeduld ist zu groß. Drei Sätze, dann fällt der Startschuss. Ich werfe dem überraschten Fotografen den Lautsprecher in die Hände und renne mit.“

Leider bleibt es Wolfgang Schlüter verwehrt im 50. Jahr des Hermannslaufs selbst den Startschuss abzufeuern. Es hätte ihm viel bedeutet. Nun übernimmt Peter Gehrmann diese ehrenvolle Aufgabe nach einer Schweigeminute für Wolfgang Schlüter

Der TSVE 1890 Bielefeld e.V. ist dem Gründervater des Hermannslaufs zu großem Dank verpflichtet.

Um sein Schaffen gebührend zu würdigen, wird der TSVE an der Hermannslauf-Strecke einen Baum für Wolfgang Schlüter pflanzen.

Aktueller Hinweis zum Versand der Startunterlagen!

Zurecht erreichen uns grade viele Nachfragen von Euch zu den Startunterlagen. Diese sind scheinbar bei vielen noch nicht angekommen.

Wir stehen diesbezüglich in engem Austausch mit unserem Partner Davengo, der für das Teilnehmer-Management zuständig ist und die Unterlagen verschickt hat. Der Versand ist teilweise am vergangenen Freitag (01.10.), teilweise aber auch erst am vergangenen Montag (4.10.) erfolgt. Uns wurde jedoch versichert, dass alle Unterlagen an die Post (als Brief) übergeben wurden. Davengo und auch wir sind uns daher sicher, dass Ihr Eure Startnummer usw. rechtzeitig erhalten werdet!

Für den Fall, dass einzelne Startnummern wider Erwarten nicht ankommen, werden wir am Samstag, den 09.10.2021, zwischen 15:00 und 17:00 Uhr eine Ersatz-Startunterlagenausgabe einrichten. Diese befindet sich an der TSVE-Sporthalle, Am Niedermühlenhof 3 in 33604 Bielefeld. Vor der Halle gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten. Dort könnt ihr Euch unter Vorlage der Buchungsbestätigung von Davengo eine neue Startnummer und einen Beutel abholen kommen.

Ist es Euch am Samstag nicht möglich zur Ersatz-Startunterlagenausgabe zukommen, besteht noch eine weitere „Notfall-Option“: Am s.g. Trouble-Desk, der am Sonntag bei den Busabfahrten eingerichtet wird. Auch hier könnt Ihr im Notfall noch die Unterlagen, gegen Vorlage der Buchungsbestätigung, erhalten. Da hier jedoch auch die 2G-Kontrolle erfolgt, ist dort jedoch ggf. mit Wartezeiten zu rechnen. Wenn es Euch also möglich ist, kommt bitte am Samstag zur TSVE-Halle. Das würde uns sehr helfen. Ihr könnt übrigens auch jemand anderen schicken, solange er Eure Bestätigungsmail von Davengo dabei hat.

Aber nochmal: Wir sind uns sicher, dass die Unterlagen rechtzeitig bei Euch ankommen!

Sportliche Grüße
Euer Hermannslauf-Orgateam

Achtung! Achtung!

Wer vielleicht geplant hat erstmal die Läufer:innen am Start anzufeuern und anschließend noch das Hermannsdenkmal zu besichtigen, sollte wissen, dass dies am Lauftag erst ab 12.00 Uhr möglich ist!

Weitere Infos gibt es unter www.hermannsdenkmal.de.

„Fitmacher“ für den Hermannslauf

Heimat Krankenkasse unterstützt den Volkslauf als offizieller neuer Gesundheitspartner

Gemeinsam mit dem TSVE Bielefeld begleitet die Heimat Krankenkasse alle Laufbegeisterten durch den Hermannslauf, der in diesem Jahr – bedingt durch Corona – für den 10. Oktober geplant ist. Als offizieller Gesundheitspartner liegt der Bielefelder Krankenkasse vor allem die Stärkung der körperlichen und mentalen Fitness am Herzen.

„Bei kaum einer Sportart ist der Einstieg einfacher als beim Laufen“, weiß Emre Atsür vom TSVE Bielefeld. „Es braucht keinen Verein, sondern nur eine passende Laufstrecke. Teures Equipment ist nicht nötig. Ein paar gute Laufschuhe reichen und schon kann es losgehen, wann immer es der persönliche Zeitplan zulässt. Egal ob es darum geht, einfach nur den Kopf frei zu kriegen oder sich nach der Laufrunde angenehm ausgepowert zu fühlen – vielen Menschen tut das Laufen einfach gut.“

Auch für die Gesundheit ist Laufen ein echter „Fitmacher“. Die Heimat Krankenkasse möchte daher im Rahmen ihrer Partnerschaft Laufbegeisterte aller Leistungsklassen unterstützen: Sowohl diejenigen, die sich auf die Teilnahme an ihrem ersten „Hermann“ vorbereiten als auch die erfahrenen Läuferinnen und Läufer, die Jahr für Jahr an einer neuen Bestzeit arbeiten.

Die Hermannslauf-Community darf sich daher auf reichlich Input zu unterschiedlichsten Gesundheitsthemen freuen. Wie kann eine passende Ernährung aussehen ? Was hilft durchs Motivationsloch? Wie gehe ich mit Schmerzen um? Die Heimat Krankenkasse liefert über ihr Online-Gesundheitsmagazin www.fitmacher.de schon jetzt zahlreiche Antworten und Tipps und wird ihr digitales Beratungsangebot stetig weiter ausbauen, um den Läuferinnen und Läufern hilfreich zur Seite zu stehen.

„Der TSVE ist sehr glücklich einen solchen Partner für den Lauf gefunden zu haben“, berichtet Atsür. „Das Team der Heimat Krankenkasse tauscht sich regelmäßig mit unseren Lauf-Coaches, aber auch mit Medizinern und anderen Experten aus, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestmöglichen Support für den Hermannslauf liefern zu können.“  Alle Informationen finden Interessierte unter:

www.instagram.com/heimatkrankenkasse

www.fitmacher.de

Läufer-Lounge am Hermannsdenkmal

Wie auch in den vergangenen Jahren, gibt es am 10. Oktober wieder eine Läufer-Lounge am Hermannsdenkmal. Für 15€ haben interessierte Läuferinnen und Läufer hier die Gelegenheit die letzte Phase vor dem Startschuss möglichst entspannt und komfortabel zu verbringen.

Ab 8.30 Uhr wird hier folgendes geboten:

  • umfassendes & reichhaltiges Sportler-Frühstücksbuffet – mit energiereichen Powerriegeln, frischem Obst, Quark, Ei, einer bunten Müsli- und Brötchenauswahl sowie Kaffee, Tee und isotonische Getränken
  • warme & wohlfühlsame Umgebung
  • gepflegte und saubere Sanitäranlagen

Zur Buchung und weiteren Infos geht es hier.

Sonntag, 0.00 Uhr startet die Anmeldung zum Hermannslauf

Alle wichtigen Infos noch einmal zusammengefasst.

Es ist so weit. Morgen am späten Abend werden sich wohl wieder viele von Euch vor die Rechner setzen oder das Handy fest im Griff behalten und im 5-Sekunden-Takt auf den „Aktualisieren-Button“ drücken. Denn am 15. August um Punkt 0 Uhr wird die Anmeldung zum Hermannslauf scharf geschaltet.

Die Anmeldung wird, wie auch zuletzt, über das Portal www.davengo.com abgewickelt. Dort kann man sich für die zwei Kategorien Laufen und Wandern (jeweils 31,1 km) sowie für den Mini-Hermann (2,5 km für Kinder von 8-12 Jahren) anmelden.

Die Zahl der Teilnehmer:innen bleibt unverändert. Insgesamt 7.000 Personen können sich für den Hermannslauf am 10. Oktober anmelden. Ist der Ansturm auf die begehrten Startplätze ähnlich stark wie in den letzten Jahren, dürften die vorhandenen Plätze wieder binnen weniger Stunden ausgebucht sein. „Wer unbedingt dabei sein möchte, sollte nicht erst Sonntag beim Frühstück sein Glück versuchen“, so Matthäus Gruben, der für das Teilnehmermanagement verantwortlich ist.

Teilnahmegebühr wird im Falle einer Absage teilweise erstattet

Die Teilnahmegebühr beträgt in diesem Jahr 51 €. Hinzu kommen 3 € für den Versand der Startnummer und des Kleiderbeutels sowie 20 € für das Läufer:innen-Shirt. Das Shirt, welches Jahr für Jahr in einem anderen Look erscheint, ist seit jeher ein begehrtes Sammlerstück unter den Laufbegeisterten.

In Anbetracht der immer noch unvorhersehbaren Entwicklungen rund um die Pandemie, fragen sich viele von Euch, was mit ihren Startgebühren passiert, wenn der Lauf abgesagt werden muss. Der TSVE hat daher eine klare und transparente Regelung hinsichtlich der Erstattung der Gebühren bei einer Absage festgelegt:

Sollte der Hermannslauf in der Zeit bis zum 25. September abgesagt werden müssen, werden 75% des Startgeldes erstattet. Kommt es nach diesem Termin noch zu einer Absage werden 50% des Startgeldes erstattet. Die 20 € für das Läufer:innen-Shirt werden in jedem Fall vollständig zurück überwiesen, außer es wurde schon an die Teilnehmer:innen verschickt. So kann der TSVE im Falle einer Absage, die bis dato angefallenen Kosten und Gebühren (z.B. Medaillen, Zelte, Busse), zumindest teilweise decken.

TSVE spricht sich für 2G-Modell aus

Vor dem Hintergrund aktuell steigender Infektionszahlen und dem unbedingten Willen, den Lauf dennoch im Oktober durchführen zu können, hat sich der Vorstand des TSVE dazu entschieden, ausschließlich genesene oder geimpfte (2G) Personen am Lauf teilnehmen zu lassen. Der Verein folgt hier dem Beispiel zweier Fußball-Bundesligisten aber auch anderer Lauf-Veranstaltungen, wie dem Hamburg-Marathon, der am 12. September stattfindet.

Durch diese Regelung soll aber nicht nur das durch die Corona-Auflagen deutlich aufwändigere Teilnehmermanagement am Veranstaltungstag zumindest teilweise vereinfacht werden, „es geht uns ganz klar darum, einen bestmöglichen Schutz vor einer Infektion sowohl für die Teilnehmer als auch für die vielen Helfer auf und neben der Strecke zu gewährleisten“, erläutert Almuth Stief (Leitung des Hermannslaufs) die Hintergründe.

Das Infektionsrisiko zu reduzieren, dürfte gleichzeitig auch die Chancen auf die Genehmigung der Veranstaltung erhöhen. Außerdem schafft dieser Ansatz vielleicht noch einmal zusätzliche Motivation bei denen, die hinsichtlich einer Impfung bisher noch unentschlossen waren.

Genaue Rahmenbedingungen stehen wohl erst Anfang Oktober fest

Da aktuell noch nicht bekannt ist, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen das Land NRW in Form der Corona-Schutzverordnung für Sportveranstaltungen wie den Hermannslauf vorsieht, rät der TSVE allen Teilnehmer:innen und Interessierten sich regelmäßig über Neuigkeiten zu informieren. Diese werden wie üblich über diese Website sowie die Social-Media-Kanäle kommuniziert.

Direkter Link zur Anmeldung:
https://www.davengo.com/event/overview/49-hermannslauf-2021
Hermannslauf auf Instagram:
https://www.instagram.com/hermannslauf/
Hermannslauf auf Facebook:
https://www.facebook.com/hermannslauf

Ausschreibung online!

Endlich wieder Hermannslauf

Vieles wird anders sein, wenn die Läuferinnen und Läufer beim 49. Hermannslauf an den Start gehen. Denn unser beliebter Volkslauf findet nicht wie üblich am letzten Sonntag im April, sondern erstmals am 10. Oktober statt.

Also Herbsttristesse statt Frühlingsgefühlen? Ganz im Gegenteil, sagt Almuth Stief, die die Leitung des Laufs im letzten Jahr übernommen hat: „Auch und grade im Herbst hat der Teuto einen ganz besonderen Charme!“ Und in der Tat dürfte sich der Wald dann in ein Farbenmeer aus etlichen Grün-, Gelb-, und Rottönen verwandelt haben.

Freuen werden sich dann womöglich auch die Allergiker, die anders als sonst, nicht mit Pollenflug und Co. zu kämpfen haben. Schon jetzt sind wir beim TSVE gespannt, wie sich diese Veränderungen auf die Zeiten der Läuferinnen und Läufer auswirken wird.

Doch eins ist klar. Die Verschiebung ist für uns kein freiwilliges Experiment, sondern eine notgedrungene Entscheidung in Folge der Pandemie. Erinnern wir uns zurück, war bereits im Frühjahr absehbar, dass ein Laufsportevent im April – mit tausenden Menschen auf und neben der Strecke – nicht machbar sein würde. Um den Fans zumindest ein bisschen „Hermanns-Feeling“ ermöglichen zu können, haben wir daher den ersten virtuellen Hermannslauf ins Leben gerufen. Fast 800 von Euch liefen mit.

Allerdings sollte es 50 Jahre nach dem ersten Hermannslauf (1972) nicht bei diesem sportlichen Trostpflaster bleiben. Also haben wir alle Hoffnungen auf den Herbst gesetzt. Emre Atsür, der den Bereich Sponsoring beim TSVE leitet, dazu: „Die aktuelle Gesetzeslage sieht vor, dass ab September wieder Sportveranstaltungen ohne Begrenzung der Teilnehmer bzw. Zuschauer stattfinden können.“ Damit war der nötige Impuls gegeben, die konkreten Planungen für den Lauf im Herbst anzugehen.

Selbstverständlich beobachten wir beim TSVE fortlaufend die Entwicklung der Pandemie, um bei Bedarf Anpassungen am Konzept vorzunehmen. Das bedeutet jedoch auch, dass einige Punkt der Ausschreibung, die direkt oder indirekt mit dem Lauf zu tun haben, erst kurz vor dem 10. Oktober geklärt sein werden. Dazu zählt z.B. die Frage, ob es eine Siegerehrung geben wird oder ob im Zielbereich Duschmöglichkeiten angeboten werden können.

Eine der wichtigsten Infos steht aber nun endlich fest: Die Anmeldung zum Lauf öffnet am 15. August um Punkt 0 Uhr. Sofern der Lauf nicht – wie sonst üblich – in kürzester Zeit ausgebucht ist, schließt die Anmeldung spätestens am 19. September. Wer also endlich mal wieder „den Hermann laufen“ möchte, sollte sich den Termin im Kalender rot anstreichen.

Darüber hinaus empfehlen wir Euch, regelmäßig hier auf der Website des Laufs (www.hermannslauf.de) sowie in den Social-Media-Kanälen vorbeizuschauen, um sich über Neuigkeiten zu informieren.

Für alle Fans des größten Volkslaufs der Region heißt es nun also: Daumen drücken, damit der Hermannslauf am 10. Oktober nach eineinhalb Jahren Pause endlich wieder stattfinden kann.

Hier gehts zur Ausschreibung.